FAQ: Prügelabende


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EINTEILUNG & ABLAUF

Für gewöhnlich finden die Katakombenkämpfe - oder sogenannten Prügelabende - an jedem vorletzten Samstag des jeweiligen Monats in den Katakomben unter dem Magierviertel statt. Zugänglich durch die Taverne "Zum geschlachteten Lamm".
Um punktgenau 18:00 Uhr haben sich sämtliche, nicht verhinderte Angestellte der Foxworth Company mitsamt des externen, dazugebetenen Personals und der Kämpfer in besagter Taverne einzufinden, um ihre Aufgaben für den Abend von den Veranstaltern zugeteilt zu bekommen. Im Normalfall erhalten die Anwesenden der Company zu diesem Zeitpunkt entsprechende Anweisungen der Zuteilung.
Um punktgenau 19:00 Uhr beginnt der Einlass der Zuschauer in die Katakomben. Sicherheitspersonal und Kassenverwalter beziehen umgehend ihre Positionen.
Um etwa 20:00 Uhr, nachdem der erste Trubel im Tavernenbereich durch vollzogenen Einlass beseitigt und die Schlange von Anstehenden gelichtet wurde, erfolgt die Ankündigung des ersten Kampfes. Zumeist begrenzt sich die Unterhaltung auf drei Kämpfe pro Abend - offenes Ende.
Nach Abschluss des letzten Kampfes sorgen sich Eintritts- und Wettverwalter um die zusammengeworfene Endbilanz des abgehaltenen Prügelabends und teilen, auf den Einnahmen basierend, den Lohn aus - sofern sich selbstständig darum gesorgt wird. Nicht abgeholter Lohn geht in die monatliche Tributskasse ein, auch im Falle von externem Personal. Der Lohn kann ebenso freiwillig der Tributskasse überlassen werden.


BEREICHE & AUFGABEN

SICHERHEITSPERSONAL:

Vier oder mehr Anwesende werden an jedem anstehenden Prügelabend je nach Kompetenz und Anwesenheit insgesamt eingeteilt um entweder ✘ die Besucher vor dem Betreten der Katakomben zu durchsuchen & den Eintritt einzunehmen oder ✘ die Veranstalter, Ameley und Ticks, den gesamten Abend über zu flankieren. Zwei Türsteher, zwei Leibwachen.
Wissenswertes für die Türsteher: Jeder Besucher, ausgenommen unser eigenes Personal, wird grundsätzlich auf versteckte Bewaffnung durchsucht. Jene, wie auch die Offensichtliche, werden in den Fässern neben dem Eingang gelagert. Vergessene Besitztümer gehen ins Inventar der Company über oder können eventuell nachträglich gegen eine Verwaltungsgebühr abgeholt werden.
Der Eintrittpreis für jeden einzelnen Zuschauer beläuft sich auf 5 Silbermünzen - oder je nach Gusto. Auffälligkeiten in etwaiger Willkür sind zu vermeiden. Der Rückerhalt von gezahltem Eintrittspreis ist ausgeschlossen. Das Recht auf freien Eintritt wird allein von den Veranstaltern beschlossen.
Freien Eintritt erhalten: ✘ Kämpfer mit der Intention zu kämpfen und vorheriger Anmeldung, ✘ Luzula und Garam Siedefaust und deren jeweilige Leibwache in Begleitung, ✘ Adain Steinberg, ✘ Annedore Rosenbusch, ✘ Mitglieder des Ärztehauses im Dienst, ✘ Angehörige der Foxworth Company / zugeteiltes Personal.
Wissenswertes für die Leibwachen: Niemand begibt sich hinter den Bereich der Veranstalter. Niemand hat die Veranstalter ohne Vorankündigung oder Nachfrage beim Sicherheitspersonal anzusprechen. Niemand wird zu ihnen durchgelassen.
Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel, und diese lauten wie folgt: ✘ Ärztepersonal, ✘ Garam und Luzula Siedefaust oder deren bestätigter, offizieller Vertreter, ✘ Angehörige der Foxworth Company ✘ externe Angestellte des Prügelabends, ✘ jeder, der eine einmalig-geltende Erlaubnis der Veranstalter erhält.

WETTBÜRO:

Eine Person - mit evtl. willkürlich, optional und spontan zugewiesener Leibwache - wird an jedem Prügelabend je nach Kompetenz und Anwesenheit ausgewählt, um die Wettkasse zu verwalten. Dazu gehört die Buchführung über den Wettbetrag, den dazugehörigen Kämpfer und Gewinn oder Verlust. Jeder gewonnenen Wettsumme werden insgesamt 25% des Gesamtgewinns abgezogen und als Gebühr einbehalten - oder ein Prozentsatz nach Gusto der verwaltenden Person. Auffälligkeiten in etwaiger Willkür sind zu vermeiden. Eine ungefragte Inkenntnissetzung der Wettenden über die Existenz der Wettgebühr ist nicht erforderlich.

KOMMENTATOR:

Unser derzeitiger, fester Kommentator ist Gregoris Keiths, genannt Möwe. Seine Aufgabe ist es, den Beginn der Prügelabende anzukündigen, die jeweiligen Kämpfer vor Rundenbeginn vorzustellen, in den Ring zu bitten und die Öffnung, wie auch Schließung der Wettannahme zu verkünden. Darüber hinaus moderiert er verbal den erfolgten Schlagabtausch zur zusätzlichen Unterhaltung des Publikums. Zum Ende der Runde ist er es, der den Ausgang des Kampfes ausruft - wenn nötig, nach Entscheid der Veranstalter.

AUSRUFER:

Sollte Bedarf an zusätzlicher Werbung innerhalb der Stadtmauern bestehen, wählen die Veranstalter je nach Anwesenheit und Verfügbarkeit gelegentlich jemanden aus, der mit lautem Organ seine Runde durch die Straßen zieht, um auf den abgehaltenen Prügelabend aufmerksam zu machen.


TEILNAHME ALS COMPANYMITGLIED

Ein Angehöriger der Foxworth Company sollte nicht darauf versessen sein, sich unter den Kämpfern der Prügelabende zu profilieren.
Die Prügelabende dienen nicht dem Zweck, ein starkes und übermächtiges Bild der Company nach außen hin zu propagieren, sondern sie im Licht des Veranstalters zu bescheinen und um Profit aus der Veranstaltung als solche zu schlagen. Außerdem sorgt eine zu hohe Konzentration der immer gleichen Kämpfer, die das Publikum bereits kennt, für ein zu hohes Aufkommen an Wetten auf den offensichtlichen Favoriten, je nach Bekanntheit der Gewinn- und Verlustrate. Jener Umstand zieht in den meisten Fällen ein finanzielles Verlustgeschäft nach sich. Einem Angehörigen der Foxworth Company muss demnach vorrangig der Gedanke des Profits im Sinn stehen, und auf welche Weise er gemehrt werden kann - nicht die Teilnahme im Ring und der Jubel des Publikums.
Angehörige der Foxworth Company dienen bei Bedarf dem Zweck der Manipulation eines angemeldeten Kampfes mit erkauftem Ausgang. Oder, sollten zu wenig Anmeldungen erfolgt sein und die Kämpferliste bedarf einer Aufstockung, werden Angehörige der Foxworth Company herangezogen - im umgekehrten Fall stehen sie auf der Prioritätenliste hinter unabhängigen, externen Kämpfern an. Sie können auf Wunsch oder Ansinnen der Veranstalter zu Schaukampfzwecken in die Hinterhand genommen werden, um als besondere "Herausforderungsgegner" mit spezieller Aufmachung oder antrainierter Technik zu dienen. Ein Sieg über Herausforderungsgegner bringt etwaige, gegnerbezogene Zusatztitel oder Preisgeld mit sich. Beispielsweise "Der Oger".
Ausnahmen bestätigen die Regel.