IC: Gerüchteküche


#1

November 2018:

• Lang vermisste (oder auch nicht) Bürger der Stadt sollen kürzlich eines der Schiffe verlassen haben, das aus Kul Tiras am Hafen Sturmwinds einlief. Sonderbar, denn sie sollen weit länger fort gewesen sein, als der Inselstaat überhaupt wieder betretbar war. Ameley und Arthur Flüsterpfeil, wie auch Lady Finnya Ashton und Aelyrra Lemm, Avaliar und Skorr Berro waren offenkundig diejenigen, um die es sich handelte, und von einer Company mag die Rede gewesen sein. Zuletzt hat man die beiden Letztgenannten doch in Stromgarde gesehen?
• Nicht nur, dass nach langer Abwesenheit einiger - nun zurückgekehrter - Gesichter das betriebsame Gewimmel um das zeitweise leblose Zwiefach dieser Tage drastisch zunahm, und die Prügelabende aus dem Sommerschlaf wiederkehrten, so rankte sich auch Geflüster um Besucher der schwarzen Schlange. Jenes alterwürdige Haus der schwebenden Stadt Dalaran, namentlich Hekate, wollte man entdeckt haben. Zumindest einzelne Vertreter. Ob's dem alljährlichen, sagenumwobenen Maskenzauber geschuldet war?
• Die sommersprossige Leitung der jungen Company, Avaliar, in Begleitung von Lady Maible Ashton und Fia Eschwin, wollen dabei gesehen worden sein, in frühen Morgenstunden im Magierdistrikt Schlüssel und Verträge gegen Gold unweit des Kuriosen Kleinods getauscht zu haben.
Während die beiden begleitenden Damen fortan nicht selten beim nächsten Verzauberungsbedarf entdeckt wurden, konnte man um das betroffene Gebäude herum reges Handwerkertreiben bemerken. Eindeutig, dass hier etwas entstehen soll - nur was?


#4

Dezember 2018:

• Man will beobachtet haben, dass Kisten und Mobiliar vom Magierviertel aus dem Zwiefach zum Zwergendistrikt verfrachtet wurden - doch längst nicht alles davon, auch die Ausschilderung des Etablissements bleibt bestehen. Bretter sollen von den Fenstern und Türen im Hinterhof leerstehender Häuser genommen worden sein, und in die Häuser selbst droht Leben ein zu kehren. Stetes Hämmern erhellt die Gasse, Besen fegen durch, und reger Kontakt herrscht mit den Schankmaiden der Spelunke, die sich unweit des Schauspiels befindet. Von einem festen Standort der jungen Company mag die Rede sein, und erklärt, weshalb manch Angestellter nicht nur mit Handwerksmaterial und Lagerkisten, sondern auch mit seinen sieben Sachen quer durch die Stadt pilgert.
• Während im Vormonat reges Treiben geherrscht haben soll, und so manch bekannteres Individuum die Company aufsuchen konnte, ging eben jener verdächtig geschäftige Verkehr auch am neuen Standort unbekümmert weiter. Es scheint viel zu tun zu geben, um dem neuen Geschäftskonzept das nötige Standbein in der Stadt zu sichern. Selbst das Wachbüro will man die rothaarige Geschäftsleitung besucht haben sehen. Ärger im Paradies - und das während besinnlichster Winterhauchzeit?
• Die Foxworth Company nahm die Gelegenheit eines eigens veranstalteten Laternenlaufs, dem Licht der Hoffnung wahr, um sich erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen. Eindeutig wohltätig gesinnt, denn die Einnahmen aus dem Laternenverkauf, an dem sich der Eiserne Pinsel beteiligte, soll den Hinterbliebenen von aktuellen Kriegsopfern zugekommen sein. Derweil trat Esmelia Morello anfolgend an die hoffnungsvolle Predigt auf den Stufen der Kathedrale mit unverändert verklärender Singstimme auf.